Folge 11: Original

Folge 11: Original

Der Vergleich mit anderen ist der Beginn von Unglück und Unzufriedenheit. Häufig führt genau dieser Vergleich dazu, dass wir uns selbst zu einem Fake machen. Wir stehen dann nicht mehr zu uns selbst, wollen viel lieber anderen gefallen. Dafür tun wir Dinge, die nicht unserem eigenen Wesen entsprechen. Sei lieber ein Original, anstatt eine Kopie. In dieser Folge spreche ich mit meinem Freund Martin darüber, was euch zu einem Original macht und was ihr davon habt.

Sei ein Original

In der letzten Folge habe ich euch etwas über den tiefen Wunsch nach Anerkennung erzählt, der in uns allen fest verwurzelt ist. Genau dieser Wunsch ist es, der so viele auf den sozialen Medien fehlleitet. Dort wird präsentiert, was anderen zu gefallen scheint und nicht, wofür eine Person selbst steht. Genau darin liegt für die zahlreichen Fakes und Schummeleien der Anreiz: Möglichst vielen gefallen zu wollen und sich dabei als etwas besonders begehrenswertes zu präsentieren. Der permanente Vergleich mit anderen heizt diese Dynamik noch an. 

Sich mit anderen zu vergleichen ist jedoch der Beginn des Unglücks, wie der dänische Philosoph Soren Kierkegaard schon wusste. Große Studien haben dies mehrfach belegt: Menschen, die sich mit anderen vergleichen, sind mit sich selbst und dem, was sie haben, unzufriedener, als Menschen, die darauf verzichten. 

Bill Murray: „Soziale Medien trainieren uns dazu, unsere Leben zu vergleichen, anstatt das zu schätzen, was wir haben. Deshalb sind auch so viele depressiv“

Anstatt uns zu einer billigen Kopie zu machen, sollten wir authentisch zu uns, unseren Bedürfnissen und Wünschen stehen.

„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen anderer, ihre Leben Nachahmungen, ihre Leidenschaften nur Zitate.“ Oscar Wilde

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