Folge 27: Körpersprache

Folge 27: Körpersprache

Du kannst Deinen Mund halten, aber Deine Körpersprache kannst Du nicht abschalten. Deine Gestik, Deine Bewegungen, Dein Stand, Dein Gesichtsausdruck und auch Deine Kleidung sprechen immer eine klare Sprache. Körpersprache ist also international.

Leider verraten wir so auch manchmal Dinge über uns, die wir nicht unbedingt jedem mitteilen möchten. Mit Deiner Körpersprache bringst Du also Stärke und Schwäche gleichermaßen zum Ausdruck. Du kannst mit ihr Menschen von Dir überzeugen oder auch abschrecken. Was ist bei einer ersten Begegnung der wichtigste Orientierungspunkt für uns? Was denkst Du? Ich verrate es Dir: Das Gesicht unseres Gegenübers. Unsere Augen sind das Fenster zur Seele, sagte einst Hildegard von Bingen. Unser vegetatives Nervensystem kann nicht bewusst kontrolliert werden. Es steuert unsere inneren Augenmuskeln, weshalb wir deren Ausdrucksweise nicht aktiv beeinflussen können.  Nicht nur Licht beeinflusst unsere Pupille, sondern auch emotionale Faktoren nehmen direkten Einfluss auf sie.

Unsere Körpersprache schweigt nie

Was kannst Du nun an den Augen Deines Gegenübers ablesen? Was kann man an Deinen Augen ablesen? Bei Ekel ziehen sich die Pupillen zusammen, bei Angst weiten sich unsere Pupillen, hat Dein Flirt im Gespräch geweitete Pupillen, deutet dies auf Anziehung hin. Wenn sie hingegen extrem eng sind, kennst Du ja jetzt die Reaktion bei Ekel. Bei Wut kennen wir alle den typisch bösen Blick, bei Krankheit ist unser Pupillenreflex gestört, ebenso bei Drogenkonsum.Blickkontakt ist also Körpersprache Nr. 1. Ich habe mich vor Kurzem Abends mit einer Frau unterhalten und da ging es genau um dieses Thema. Sie hatte mir erzählt, dass sie beim Weggehen regelmäßig versucht, mit Männern Blickkontakt herzustellen und so Interesse zu signalisieren. Diese würden aber leider nur schüchtern weg schauen und hätten nicht den Mut, sie mal anzusprechen.  Ich rede hier von einer attraktiven Frau und ihr habt in der Folge Frauen ansprechen schon etwas dazu von mir gehört. Entweder ihr habt den Alphablick oder eben den verängstigten Dackelblick. Jedenfalls hat diese Frau genau bestätigt, was ich Dir gerade zur Bedeutung von Blickkontakt erzählt habe.

Gefolgt von unseren Blicken wird das Lächeln. Ein offenes Lächeln macht sympathisch und wirkt ansteckend. Es ist nachgewiesen, dass Lachen und Lächeln unsere Stimmung verbessern. Manchmal ist uns ganz und gar nicht danach. Aber dieser positive Effekt tritt auch ein, wenn wir trotzdem Lachen. Also aus einem gezwungen kann ein ehrliches Lächeln werden.

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