Folge 33: Vertrauen

Folge 33: Vertrauen

Heute geht es um ein Thema, welches unser gesamtes Leben und jede einzelne Beziehung beeinflusst: Unser Vertrauen bzw. Urvertrauen. Zunächst ist es auch ein Zeichen Deines Vertrauens, dass Du Dir diesen Podcast hier anhörst. Ich will Dir dafür meine Wertschätzung ausdrücken und versichere Dir, Dieses Vertrauen werde ich auch in dieser Folge nicht enttäuschen.

Wenn wir jemandem vertrauen, fühlen wir uns wohl. Wir haben das Gefühl angenommen und akzeptiert zu sein. Es ist so, als würde man in einem gemütlichen Sessel Platz nehmen, das Zimmer ist angenehm temperiert, alles wirkt auf uns beruhigend und Du spürst Sicherheit.

Um solche Momente mit anderen Menschen erleben zu können, benötigen wir ein gesundes Vertrauen. Und oft ist dabei die Rede vom s.g. Urvertrauen. 

Unseren ersten Blick werfen wir heute deshalb genau dorthin, auf das liebe alte Urvertrauen.

Wie ich es Dir bereits in der Folge Selbstbewusstsein näher gebracht habe, beginnt die Prägung eines Menschen bereits im Mutterleib. Forscher fanden heraus, das Ungeborene die Stimme der Mutter erkennen, dass sie Reaktionen zeigen, wenn es von außen Einflüsse wie einen Streit der Eltern etc. gibt usw und so fort. Daran haben wir alle keine bewussten Erinnerungen mehr, jedoch lebt jeder von uns tagtäglich mit den Auswirkungen dieser frühsten Prägungen, ohne es zu wissen.

Die Basis von Vertrauen entsteht in frühster Kindheit

Entscheidend werden dann aber natürlich die ersten Tage, Wochen und Monate nach der Geburt. Welche emotionale Zuwendung und welches Gefühl der Sicherheit vermittelten uns unsere Eltern?

Du kennst die Spiegelneuronen und auch ihre Bedeutung: Damit können wir die Gefühle eines anderen Menschen ablesen. Von Beginn unserer Zeit an war dies wichtig. Wenn wir einem unbekannten Steinzeitproleten begegneten erkannten wir so schnell: „Abhauen oder Hallo sagen?“.

Ein Säugling spiegelt sich in seinen Eltern. Er ließt in ihren Gesichtern ihre Reaktionen auf sein Verhalten ab. Dabei sind die Antworten auf folgende Fragen für sein späteres Grundvertrauen wichtig: „Werde ich wahrgenommen?“ „Gehen sie auf mich ein?“ „Wie reagieren sie auf mich?“  Diese Spiegelneuronenprozesse laufen permanent ab und beeinflussen die Gehirnstrukturen des Kindes. 

Geborgenheit ist für jedes Kind ein Grundbedürfnis, es ist das Fundament für seine gesamte Entwicklung. 

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